Winterzeit – Teezeit
oder
In einer Schale Tee spiegelt sich die Welt
Wenn die Tage kürzer und die Nächte länger werden, ist es Zeit für eine gute Tasse Tee. Nichts ist schöner, als sich an kalten Winterabenden in die Kuschelecke zurückzuziehen und einen wirklich edlen Tee zu genießen: den aromatischen Duft, der die Sinne belebt, die wohlige Wärme, die den Körper durchströmt, das gute Gefühl, einmal Zeit für die Zeit zu haben und für einen Moment nur im Jetzt zu sein.
Wie schön ist es, nach getaner Arbeit oder am Wochenende gemütlich einen wohlschmeckenden Tee zu trinken und dabei die Sorgen der Welt zu vergessen? Oder, wie es Tien Yiheng ausdrückte, „Man trinkt Tee, damit man den Lärm der Welt vergisst.“.
Und das entspricht auch dem Ruf, den der Tee hat: er ist nicht so hektisch und selbstbewusst, wie der Kaffee, der aus Ländern stammt, in denen Samba getanzt und viel Zeit mit Reden und Gestikulieren verbracht wird. Der Tee ist auch nicht so elitär und vornehm wie der Wein, der anfangs die Zungen löst und sie später sehr schwer macht. Der Tee symbolisiert eher die Weisheit, die in den Ländern, in denen er angebaut und getrunken wird, geschätzt wird und die sich dadurch zu erkennen gibt, dass sie sich nicht zu erkennen gibt.
In Europa wird seit dem frühen 17. Jahrhundert mit Tee gehandelt, der auf dem Seeweg in mehreren Monaten mühsam um den afrikanischen Kontinent herum transportiert werden musste, bis er von niederländischen oder ostfriesischen Häfen aus weiter ins europäische Binnenland verkauft werden konnte. In Amerika hat 1773 der Unmut über die Abhängigkeit der jungen amerikanischen Nation von der britischen Krone zur berühmten „Bostoner Teeparty“ geführt, die den Auftakt zum Amerikanischen Unabhängigkeitskrieg darstellte.
Wir kennen den Tee als Schwarzen Tee, Grüntee, Früchte- oder Kräutertee und jede dieser Arten kann für sich genommen pur, gemischt oder auch aromatisiert getrunken werden. Es gibt unzählige Sorten rund um den Erdball und nahezu jede Nation hat ihre eigenen Rezepte. Ständig werden neue Sorten gezüchtet und neue leckere Teemischungen kreiert.
Der Schwarztee ist ein kräftig-würziges Getränk, das für viele eine angenehme Alternative zum Kaffee darstellt und gern mit Zucker, Honig, Milch, Sahne oder auch Zitronensaft getrunken wird. Feine und bekannte Sorten sind der Darjeeling, Assam, die Ostfriesische Mischung oder der Ceylon-Tee, der auf Sri Lanka angebaut wird. Da Schwarzer, wie auch Grüner Tee koffeinhaltig ist, wirkt er mäßig anregend, blutdruckerhöhend und stimulierend. Er enthält jedoch auch Gerbstoffe, die das Koffein bei längerer Ziehzeit binden und deshalb dafür sorgen, dass das im Tee enthaltene Koffein im Körper langsamer resorbiert wird. Das heißt, wir sind länger wach und konzentriert, ohne dabei hektisch und nervös zu werden.
Deshalb ist Tee auch die bessere Alternative, wenn man sich für bestimmte Aufgaben wach halten will, zum Beispiel bei einer längeren Autofahrt: würde man hier große Mengen Kaffee trinken, wäre man danach kurzzeitig, also für etwa eine Stunde, sehr nervös und aufgeregt (was beim Autofahren eigentlich immer bedenklich ist), danach aber käme ein Tief bzw. eine Müdigkeitsphase, die sofort nach dem nächsten Muntermacher verlangt. Mit Tee ist das anders, man ist deutlich länger wach und konzentriert, ohne danach sofort ins Gegenteil zu verfallen. Schon im Mittelalter tranken die chinesischen oder tibetischen Mönche Tee während der Meditation, um wach zu bleiben.
Einen sehr feinen Schwarzen Tee, der sowohl sortenrein, gemischt oder auch aromatisiert sein kann – je nach Wunsch – bekommt man beispielsweise beim Tee-Handels-Haus shamila® (www.shamila.de). Leckere Schwarzteesorten, die man bei shamila® bekommt, sind zum Beispiel die Sorten: Sommerwiese, Wildkirsche, Orient Perle, Chai Tee, English Karamell und Lemon-Sizilia. Aber es können auch leckere Grüntees sein, wie zum Beispiel die Sorten: Gunpowder, Jasmintee, Sencha „Bratapfel Tee®“ oder Sencha „Chinas Tausend Tempel Tee“.
Aromatisierter Schwarztee kann zum Beispiel Bergamotteöl enthalten und darf sich dann Earl Grey nennen. Dieser Tee ist erfrischend und anregend und eignet sich hervorragend für das Sonntagsfrühstück mit Toast, weich gekochtem Ei und englischer Marmelade.
Im Unterschied zum Schwarztee wird der Grüne Tee nicht fermentiert, dadurch ist sein Geschmack etwas herber, aber auch leichter, subtiler. Durch das Unterbinden der Oxidation bleiben sämtliche Inhaltsstoffe, wie zum Beispiel die Vitamine A, B, B2, Calcium, Kalium, Phosphorsäure, Magnesium, Kupfer, Zink, Nickel, Carotine und Fluoride, im Blatt erhalten. Vielleicht ist es dieser Fakt, der der Behauptung Gewicht verleiht, dass Grüner Tee gesünder als Schwarztee sei.
Beweisbare Tatsache ist, dass regelmäßiger Genuss von Grünem Tee das Risiko, an Krebs zu erkranken, verringert. Dies belegen einige Studien, auf die zum Beispiel Prof. Dr. med. Richard Béliveau und Dr. med. Denis Gingras in ihrem Buch „Krebszellen mögen keine Himbeeren – Nahrungsmittel gegen den Krebs“ eingehen. Im Kapitel 10, „Grüner Tee: Balsam für die Seele und Waffe gegen den Krebs“ fassen sie zusammen: Im Unterschied zum schwarzen Tee enthält grüner Tee große Mengen an Catechinen, also Molekülen, die eine Vielzahl krebshemmender Eigenschaften besitzen. Um einen maximalen Schutzeffekt zu erzielen, wählen Sie besser japanischen Grüntee, der mehr krebshemmende Wirkstoffe enthält, und lassen Sie den Tee 8 bis 10 Minuten ziehen, damit die Moleküle für den Körper verfügbar werden. Trinken Sie immer frisch gebrühten Tee (vermeiden Sie Thermoskannen) und verteilen Sie Ihre drei Tassen über den Tag.“
Diese von den beiden Autoren beschriebenen Effekte scheinen dadurch bestätigt zu werden, dass sich beobachten lässt, dass in Ländern, in denen üblicherweise viel Tee getrunken wird, bestimmte Krebserkrankungen, z.B. Prostatakrebs, durchweg seltener auftreten. Dies schreibt man der Wirkung der Catechine und anderer Polyphenole zu. Bedenkt man, dass Tee, wenn er ungesüßt und ohne Milch oder Sahne getrunken wird, keine Kalorien enthält, muss in diesem Falle eine effektive und wohlschmeckende Krebsprophylaxe also noch nicht einmal überflüssige Dickmacher enthalten.
Wer allerdings jetzt glaubt, dass er durch täglich reichliches Trinken von industriell hergestelltem Eistee diese wunderbaren Wirkungen erwarten darf, sei hier gleich aufgeklärt, dass diese Produkte vor allem billigste Teesorten, überreichlich Zucker, Zitronensäure, industriell hergestellte Aromen und oft noch zusätzliches Koffein enthalten, so dass von einer günstigen Wirkung auf die Gesundheit in keinem Fall ausgegangen werden kann.
Der regelmäßige tägliche Teegenuss aus echtem und selbst gebrühtem grünem Tee scheint außerdem einem hohen Blutdruck vorzubeugen. Grüner Tee enthält darüber hinaus Gerbstoffe, die die Schleimhäute des Magen-Darm-Traktes beruhigen und bei Durchfall stopfend wirken können. Der Gehalt an Zink macht Grünen Tee attraktiv für Schwangere, sein Gehalt an Fluor vermindert Karies.
Übrigens wurde der Tee erst seit dem Bestehen der Ming-Dynastie (ca. 1368-1644) gebrüht, so wie wir es heute kennen. Vorher wurde er entweder pulverisiert und in heißem Wasser aufgelöst getrunken (in der Zeit der Song-Dynastie etwa von 960-1279) oder in Ziegelform gepresst und für einige Zeit gekocht (Zeit der Tang-Dynastie ca. um 618-907). Die Variante mit dem Pulverisieren des Tees wurde übrigens auch von den Japanern übernommen und zu einem Ritual ausgebaut. Die Teezeremonie in Japan ist sehr alt und orientiert sich an Regeln und Ritualen, die der berühmteste japanische Teemeister Rikyu bereits 1564 formulierte und festhielt.
Eine andere Zubereitungsform des Tees ist zum Beispiel der tibetische Buttertee, ein brüheähnliches Getränk aus Schwarztee, Yakbutter und Salz, das für uns Europäer geschmacklich eher gewöhnungsbedürftig ist, den Tibetern aber, die ja in sehr großer Höhe (zum Teil über 4000 Meter) leben, viel Energie und auch wertvolle Elektrolyte liefert. Deshalb ist dieser Tee das Nationalgetränk der Tibeter und wird von ihnen mehrmals täglich getrunken.
Dabei trinken Asiaten fast ausschließlich Grüntee. Dass bei uns in Europa – in den letzten Jahrhunderten – vor allem der Schwarze Tee viel bekannter war, lag an den langen Transportzeiten, die der Teetransport auf dem Seeweg mit sich brachte. Und eine monatelange Reise in Holzkisten im Lagerraum eines Schiffes konnte der länger fermentierte und damit haltbarere Schwarze Tee deutlich besser überstehen. Nachdem die Welt nun aber kleiner und die Transportzeiten wesentlich kürzer geworden sind, kommen auch wir vermehrt in den Genuss des Grünen Tees.
Auch das Unternehmen Bremer Teekontor (www.thk-bremen.de) führt wunderbare Tees – der Marke Ronnefeldt – in seinen Geschäften, die sich allerdings hauptsächlich im Nordwesten Deutschlands konzentrieren. Man kann aber auch online bestellen.
Besonders rare und teure Spezialitäten sind dabei der Weiße Tee, zum Beispiel der chinesische Pai Mu Tan und der Yin Zhen, der auch Silbernadel genannt wird, oder der Gelbe Tee, der nur in wenigen Teegebieten überhaupt angebaut wird. Weißer oder Gelber Tee ist deshalb einer der teuersten Tees überhaupt. 50 Gramm können 10.00 Euro und mehr – bis zu 50.00 Euro – kosten. Solche einzigartigen Raritäten sind natürlich nichts für den Alltag.
Bestellen kann man verschiedene feine Sorten gelben Tees – oder andere besondere Teespezialitäten auch bei www.naturideen.de.
Zum Beispiel findet man dort leckeren Bambustee, der durch seinen hohen Fruchtzuckergehalt bereits süßlich schmeckt, so dass man ihn nicht zusätzlich zu süßen braucht. Er eignet sich gut für Diabetiker. Reiner Bambustee ist koffeinfrei und damit ein ideales Standardgetränk für den ganzen Tag. Er enthält sehr viel Kieselsäure, was günstig für Haut, Haare, Nägel und Bindegewebe ist, und außerdem Vitamin C, Kalium und Eisen. Zusätzlich wirkt er entwässernd, verdauungsfördernd und kann den Cholesterinspiegel senken. Damit dürfte er sich für die Fastenzeit empfehlen. Eine weitere Eigenschaft, die ihn sehr sympathisch macht, ist dass er mehrmals aufgegossen werden kann, also auch noch sparsam ist. Bambustee kann kalt oder warm getrunken werden und sollte viel besser bekannt sein.
Die Firma PureTea (Link: www.puretea.de) bietet allerfeinste Teesorten ausschließlich in zertifizierter Bio-Qualität an. Das Schöne dabei ist, dass man auch Proben einzelner Sorten zum Preis von 0,70 Euro bestellen kann, um erst einmal zu testen, ob man die Sorte auch mag. Besonders einzigartige Angebote sind Weißer Tee und Matcha Tee. Matcha ist der pulverisierte Tee, der für eine japanische Teezeremonie benötigt wird. Im Matcha Geschenk Set ist alles enthalten, was dazu gehört: eine Teeschale, ein Bambuslöffel für den Tee, ein Teebesen zum Aufschlagen des Tees und eine Dose feinster Matcha Tee.
Eine andere chinesische Spezialität ist der sogenannte Blütentee. Er wird traditionell bei besonders festlichen Anlässen verwendet. Hierfür werden getrocknete und besonders edle Teespitzen mit Blüten kunstvoll und dekorativ von Hand zu einer Teeblume oder auch Teerose zusammen gebunden, die sich beim Übergießen mit heißem Wasser langsam öffnet. Teerosen werden hauptsächlich aus weißem oder grünem Tee hergestellt.
Der Genuss von Blütentee bietet dabei Freude für die Augen und die Zunge zugleich. Selbstverständlich sollte er darum immer in einer Glaskanne serviert werden und man kann seinen Gästen ruhig das Vergnügen bereiten, bei der Teezubereitung zuschauen zu dürfen, wie sich die Teeblüte öffnet. Damit wird die Vorfreude auf das heiße Getränk noch erhöht. Diese einzigartigen Teerosen und dazu eine Auswahl an wundervollen Glasteeschalen oder Teekannen erhält man zum Beispiel unter www.creano.com. Sie machen einfach nur Freude und geben immer wieder auch ein tolles Geschenk ab.
Aber Tee kann auch koffeinfrei sein – dafür nimmt man zum Beispiel Kräutertee, Früchtetee oder Rooibos- bzw. Rotbuschtee. Diese Tees können als Arzneitees zu medizinischen Zwecken getrunken werden, zum Beispiel der Holunderblütetee bei einer beginnenden Erkältung oder der Lavendeltee zur Entspannung. Solche Teeanwendungen stammen oft noch aus Omas Rezeptbuch und werden traditionell in der Familie weitergegeben. Einige Mischungen kann man in der Apotheke oder im Reformhaus kaufen, zum Beispiel Blasen- und Nieren-Tee oder einen verdauungsfördernden Magen-Darm-Tee.
Diese Tees werden meistens nur bei Bedarf getrunken, also nur wenn man auch krank ist. Häufig schmecken sie nämlich nicht besonders gefällig, sondern eher herb und bitter. Aber genauso gut kann ein Kräutertee ein recht leckeres Getränk im Alltag oder ein Durstlöscher im Sommer sein. Auf keinen Fall muss ein Kräutertee immer langweilig oder fade sein.
Mittlerweile gibt es zum Glück unzählige, sehr wohlschmeckende Sorten, die durchaus entspannenden Genuss versprechen. Einer der bekanntesten Anbieter für Kräuter- und andere Tees ist die Firma Sonnentor (www.sonnentor.at), deren Produkte auch in jedem gut sortierten Reformhaus erhältlich sind. Die Philosophie von Sonnentor orientiert sich hauptsächlich an Nachhaltigkeit und geht davon aus, dass der Natur nicht nachgeholfen werden muss. Deshalb gibt es weder Farbstoffe, noch künstliche Aromazusätze oder gar Konservierungsstoffe. Auf ursprünglichen Böden wird im Rhythmus der Jahreszeiten angebaut, vieles auch noch von Hand erledigt. Das erkennt man zum Beispiel an der nur grob geschnittenen Ware, die nicht bis zum Staub vermahlen ist. Fairer Handel mit Zulieferern ist Ehrensache.
Die Tees werden in Pyramidenteebeuteln abgepackt, so dass sich die Blüten und Kräuter darin nach dem Brühen ungebremst ausdehnen können und einen feinen Geschmack entfalten können. Der Beutel besteht aus umweltfreundlicher, kompostierbarer Maisstärke.
Ein solcher Tee ist ein Genuss beim Trinken und tut in der Seele gut, weil man weiß, dass der Umwelt nicht geschadet, kein Bauer oder Lieferant dafür über den Tisch gezogen und in Existenzangst und Abhängigkeit getrieben wird. Für leckeres Teetrinken wird so weder der Umwelt noch den Mitmenschen geschadet. Meine Favoriten von Sonnentor sind die Sorten „Lichterglanz“, „Lass die Sonne scheinen“ und „Süße Momente“ feiern. Blüten und Kräuter werden bei Sonnentor auch zu Gewürzen verarbeitet, mit denen man sehr leckere Gerichte zaubern kann.
Ebenfalls besonders feine Kräutertees bietet die französische Firma Les 2 Marmottes (Die 2 Murmeltiere) an. Leider ist ihre Internetpräsenz (www.les2marmottes.fr) ausschließlich in französischer Sprache, so dass, wer nicht französisch spricht, eben damit nicht viel anfangen kann.
Den wirklich allerbesten Kräutertee, den ich kenne, kauft man in der Schweiz, genauer gesagt im Engadin. In dem kleinen Ort Guarda, 1650 Meter über dem Meeresspiegel, wachsen auf den sonnigen Terrassen des Engadins einzigartige, würzige Kräuter, die dort noch von Hand geerntet und schonend getrocknet werden. Sie werden als Einzelsorten, zum Beispiel Alpenbrennesseltee, Lärchenspitzen oder Ringelblumen angeboten, aber auch als Teemischungen, wie der Haustee, Allegra Erfrischungstee oder Flurina Blümlitee.
Die getrockneten Kräuter und Blüten sind nur sehr wenig zerkleinert, so dass man beim Trinken in der Kanne noch deutlich erkennen kann, welche Pflanzenteile enthalten sind. Da Guarda Kräuter (Link: guarda-kraeuter.ch) ein sehr kleiner Betrieb ist und leider nicht ins Ausland liefert, also auch nicht nach Deutschland, muss man schon in die Schweiz reisen, um diesen wunderbaren Tee zu kaufen. Er ist auch nicht wirklich preiswert, 15 Gramm Teekräuter kosten um die 11 Schweizer Franken. Leider ist saisonbedingt auch immer mal wieder eine Sorte ausverkauft, aber das Aroma dieser Bergwiesenkräuter ist einzigartig und wirklich unverwechselbar. Der handgepflückte Tee ist außerdem sehr ergiebig.
Auch wenn Kräuter-, Früchte- oder Rotbuschtee kein Koffein enthalten, sollte man sie natürlich dennoch nicht gedankenlos über längere Zeit trinken. Schließlich ist Tee immer noch ein Genussmittel, eine anregende Droge. Man sollte deshalb ruhig immer mal wieder eine andere Sorte wählen, denn die Auswahl ist ja nun wirklich sehr reichlich.
Tee ist ein Symbol für die langsamen und genussvollen Momente in unserem Leben. Man genießt ihn in Ruhe und Dankbarkeit, vielleicht mit etwas Gebäck, Trockenfrüchten oder pur. Manche Teetrinker mögen etwas Zucker, Kandis oder Honig darin, andere bevorzugen Zimt, Sahne oder Zitrone, in Russland darf es auch gern etwas Konfitüre zum Tee sein. Zum Aufwärmen in kalten Wintern bietet sich ein Schuss Rum an. Jeder hat da andere Wünsche und Vorlieben.
Was aber weltweit gleich bleibt, ist die Tatsache, dass man Tee genießt, in Ruhe, mit Freunden, als Ritual oder Alltagsgetränk, aber niemals gedankenlos hinunter schüttet. schon Lao-tse sagte: „Gönne Dir einen Augenblick der Ruhe und Du begreifst, wie närrisch Du herumgehastet bist.“ In diesem Sinne sollten wir alle wohl viel mehr Tee trinken….
Literaturnachweise und Inspiration:
Marcus Dannfeld, „Nur eine Einladung… Über die Kunst, Tee zu trinken“; ISBN-Nr.: 3-9804689-0-9
Kakuzo Okakura, „Das Buch vom Tee“; ISBN-Nr.: 3-458-32112-8
Prof. Dr. med. Richard Béliveau und Dr. med. Denis Gingras, „Krebszellen mögen keine Himbeeren – Nahrungsmittel gegen den Krebs“; ISBN-Nr.: 978-3-466-34502-1
Wikipedia und die verschiedenen Seiten der genannten Hersteller