März 2011
Am 9. März begann sie wieder, die jährliche Fastenzeit vor Ostern. Die Zeit, in der wir uns vornehmen, durch bewussten Verzicht auf bestimmte Nahrungs - und/oder Genussmittel etwas für unseren Körper, unseren Geist und unsere Seele zu tun. Die Fastenzeit ist damit eine Zeit der Reinigung, der Läuterung und der Entschlackung. Es ist auch eine Zeit der guten Absichten… Meist stellen wir dann auch gleich noch fest, dass uns dies gar nicht so leicht fällt, wie wir uns das gedacht hatten. Warum soll man eigentlich im Frühjahr fasten???
Laut Wikipedia ist Fasten die willentliche, völlige oder teilweise Enthaltung von Speisen, Getränken und Genussmitteln. Das ist nun natürlich eine recht harte Nuss – komplett auf Essen und Trinken zu verzichten – zumal, wenn man berufstätig ist und bestimmte Leistungen erbringen muss. Und gerade zum Reinigen und Entschlacken ist es sehr wichtig, ja geradezu notwendig, reichlich Wasser zu trinken. Der Verzicht auf Genussmittel, wie z.B. Alkohol, Zigaretten, Kaffee, Süßigkeiten usw. ist aber schon viel realistischer, zumindest für eine gewisse Zeit und auch diese Form des Verzichts kann durchaus zur Reinigung und Entschlackung beitragen. Zumindest erhöht sich der „Giftanteil“ im Körper nicht weiter. Sehr vorteilhaft kann auch der zeitweise Verzicht auf bestimmte Lebensmittel sein, wie Fleisch, Fertigprodukte, Produkte aus Weiß- oder Auszugsmehlen und schließlich Milch und Milchprodukte oder überhaupt alle tierischen Lebensmittel.
Es kommt also auch beim Fasten – wie auch bei vielen anderen Dingen – auf den einzelnen Menschen an und wie er den Begriff „FASTEN“ auslegt oder interpretiert. Dabei spielen natürlich auch die körperlichen Voraussetzungen eine wichtige Rolle. Eine schwangere oder stillende Frau sollte ebenso wenig fasten, wie ein Diabetiker, ein schwer kranker oder unterernährter Patient. Ein Arbeiter, der im Bergbau oder anderswo schwere körperliche Arbeit leisten muss, ein Leistungssportler oder ein Fahrradkurier sind ebenfalls meist nicht in der Lage, zu fasten, da sie täglich reichlich Nahrung benötigen.
Andererseits wird gerade durch regelmäßige und reichliche Kalorienzufuhr oft auch ein größeres Schlacken - und Reservedepot angelegt. Und wenn’s schmeckt, isst man schließlich gern auch mal über den Hunger…. So dass auch hier zumindest der Gedanke an eine Reduzierung naheliegend und durchaus vernünftig wäre. Und es ist ja nur vorübergehend….
Fasten entschlackt Körper und Geist und weil sich beim Fasten mal nicht mehr alles nur ums Essen, Kochen und Einkaufen dreht, haben wir Zeit, mal wieder auf unser Bauchgefühl zu hören. Uns steht mit dem Verzicht auf feste und meist auch sehr kompakte Nahrung deutlich mehr Zeit und auch Energie zur Verfügung, um uns mit anderen Dingen gründlich zu befassen. Wir alle wissen (meist aus dem Urlaub mit dem all-inklusive-Paket), wie vollgestopft, erschöpft und schlapp man sich nach einer sozusagen herkömmlichen Mahlzeit fühlen kann und dieser Zustand hält oft bis kurz vor dem Servieren der nächsten reichlichen Mahlzeit an. Diese stundenlangen und energieraubenden Verdauungspausen fallen nun weg und wir haben plötzlich jede Menge Zeit für andere wichtige Prozesse.
Zum Beispiel der Frühjahrsputz im Innen und Außen. Jawohl, man kann auch geistig „putzen“. Sich mal wieder mit einem schönen Buch hinsetzen, das man schon ewig nicht mehr in der Hand hatte, einen ausgedehnten Spaziergang an der frischen Luft machen, den Kindern einfach mal beim Spielen zuschauen, die Zimmerpflanzen beim Umtopfen bewundern oder sich endlich mal wieder ausführlich mit Hansi, dem Wellensittich unterhalten….
Durch das Weglassen fester Nahrung für eine bestimmte Zeit erlernt man wieder das Genießen und auch die Dankbarkeit für unseren täglich doch so reich gedeckten Tisch. Auf einmal erinnern wir uns wieder, was wir sonst oft so nebenbei gedankenlos „weggeputzt“ haben. Plötzlich wissen wir zu schätzen, wie gut es uns geht…. Und wir stellen fest, dass wir trotzdem oft genug unzufrieden und mürrisch waren.
Jahrhunderte und Jahrtausende war das Fasten eine natürliche Sache im beginnenden Frühjahr, weil es gar nicht anders ging. Vor einigen Jahrhunderten, als es noch keinen Kühlschrank, keine Supermärkte, Tiefkühltruhen, Fertiggerichte und Imbissbuden gab, war das Nahrungsangebot recht eingeschränkt im Frühling. Durch den langen und strengen Winter waren die extra angelegten Vorräte, wie sauer eingelegtes Kraut (Sauerkraut), Rüben und andere Wurzelgemüse aufgebraucht und die Natur hatte noch nichts neues Essbares hervorgebracht, außer vielleicht ein paar Frühblühern. Die Speisekammer gab nicht mehr viel her nach einem langen Winter, der sich zwar vielleicht schon zurückgezogen hatte, aber es wuchs noch nichts Essbares – oder nicht viel. Mensch und Tier mussten darben und warten, bis Kräuter, Wurzeln, Wildgemüse und essbare Pflanzen wieder in ausreichender Menge frisch zur Verfügung standen. Deshalb war das Frühjahr notgedrungen eine Zeit des Fastens und der Enthaltung. Man beobachtete aber auch, dass diese Zeit der Enthaltsamkeit auf einige Erkrankungen heilend wirkte, z.B. bei rheumatischen Beschwerden, wie Arthritis, Arthrose, der Gicht oder anderen Gelenksproblemen. Es hatte also offensichtlich auch Vorteile, auf Nahrung zu verzichten.
Daraus lernten unsere sehr schlauen Vorfahren, dass das Fasten gar nicht so schlecht sein kann: auf einmal besserten sich Gelenkbeschwerden, Schmerzen und allerlei andere Gebrechen. Die Menschen erkannten im wahrsten Sinne des Wortes, dass weniger manchmal mehr ist. Oder dass Essen und Trinken zwar Leib und Seele zusammenhält, aber der Körper auch von Pausen des „Leib-und-Seele-zusammen-Haltens“ durchaus profitiert. Es handelte sich offensichtlich um eine Art inneren Frühjahrsputz, und das ist auch gar nicht so falsch. Ein paar frische Kräuter, einige noch eingelagerte Wurzeln, vielleicht noch etwas gesäuertes Kraut. Und meist hatte man ohnehin keine Wahl. Warum dann also nicht eine Tugend daraus machen?
Solange unser Organismus ausreichend und großzügig mit „Futter“, also Brennstoff für die vielen Körperzellen, beliefert wird, ist er hauptsächlich auf „Einlagern“ und „Vorräte anlegen“ orientiert – ein in der Natur durchaus sinnvoller Vorgang. Jedes Tier legt sich beispielsweise Winterspeck zu, bevor es mit dem Winterschlaf beginnt oder versucht, in der rauhen Natur den Winter zu überleben. Wir wissen von den Igeln, dass sie in der Regel einen Winter nicht überleben, wenn sie nicht bis zum Herbst ein bestimmtes Gewicht erreicht haben. Wir sprechen hier von Anabolismus, also dem Aufbauen von Körpergeweben. Das ist in der freien Natur überlebenswichtig und kann leider meist auch den Aufbau von Fettgewebe bedeuten. Erst wenn die Lieferungen weniger oder ganz eingestellt werden, also nichts mehr gegessen wird, hat der Organismus die Chance, die gelagerten Vorräte anzuschauen und auch gegebenenfalls wieder abzubauen, was nun Katabolismus genannt wird und bei vielen Tieren während des Winters geschieht. Auf diese Art und Weise passt sich der Organismus von Mensch und Tier besonderen Herausforderungen an.
Beim Mensch bestehen aber oft kaum noch kalorienzehrende Herausforderungen im Alltag: wir bewegen uns kaum noch, unser Leben verläuft recht geregelt und ohne schweißtreibende Nahrungssuche – wofür legt unser Körper also Vorräte an, die er Jahr um Jahr ergänzt? Und die uns auch behindern in unserem Bewegungsradius und unserer Durchblutung, nicht zuletzt in unserem Selbstwertgefühl.
Andererseits war es ein alter christlicher Brauch, vierzig Tage vor Ostern zu fasten. Diese Tradition erinnerte an die Zeit, die Jesus in der Wüste verbrachte, indem er selbst auch fastete und betete. Sie erinnert auch an Menschen, denen es nicht so gut geht, wie uns: die hungern, vielleicht kein Dach über dem Kopf haben, schwerste Fabrikarbeit tun müssen oder schwer krank sind. Wir sollen damit also angeregt werden, durch das verstärkte „Nach-innen-Schauen“ uns wieder an unsere Bestimmung zu erinnern und die lange entbehrten Gaben der Natur im Frühling mit Dankbarkeit und Freude entgegenzunehmen. Jede Blume, die uns nun wieder am Wegesrand erfreut, ist ein Gruß von Mutter Natur an ihre Kinder.
Ein Versprechen, dass die Vegetation uns nun bald wieder üppig zur Verfügung steht. Das die Natur ihre Kinder gut ernährt, egal, wie sorglos wir mit ihren Gaben umgehen. Egal, wie viele ihrer Früchte wir vernichten, um deren Preise stabil zu halten. Egal, wie viele Super-Gaus wir durch unsere materielle Unersättlichkeit verursachen. Egal, wie viele ganze Ernten wir radioaktiv verstrahlen, nur weil wir eine gefährliche Technologie beibehalten wollen, deren Konsequenzen wir uns weigern, zu bedenken. Egal, wie viele Tonnen von Öl Flora und Fauna des Meeres vernichten, weil wir gewagte Techniken nutzen, aber nicht in deren Sicherheit investieren. All diese Dinge verzeiht uns die Natur immer wieder. Wir sollten dabei aber bedenken, dass die Natur ohne uns sehr gut leben kann. Wir sind von ihr abhängig, ignorieren das aber konsequent.
Die Gedanken um christliche Tradition und menschliche Fehler sind jedoch nicht der Anfang der Überlieferung des Frühjahrsfastens. Auch im germanisch-keltischen Europa wurde gefastet – vor einem Ritual oder den jahreszeitlichen Festen, um die Götter zu ehren, um sich zu läutern und zu reinigen, um Visionen und Prophezeiungen zu empfangen, um Gebeten Nachdruck zu verleihen. Allerdings weiß das heute kaum noch jemand. Oder doch?
Von den Indianern, den Ureinwohnern Amerikas, wissen wir, dass sie bei Krankheiten und Verletzungen fasteten, um ihrem Körper die Last der Nahrungsverwertung abzunehmen, so dass er sich ausschließlich auf die Heilung konzentrieren kann. Auch bei uns gibt es die Idee vom Heilfasten – einer Zeit der Karenz von bestimmten Nahrungsmitteln, um den Körper beim Reinemachen zu unterstützen und Energie zu sparen. Dieses Reinigungsfasten erfordert durchaus etwas Überwindung - so ganz ohne Not auf Nahrung zu verzichten, belohnt uns aber bald mit gesteigertem Wohlbefinden und verbesserter Gesundheit. Wichtig ist dabei das ausreichende Trinken von möglichst reinem Wasser, ergänzt eventuell durch Gemüsesäfte und Kräutertee. Man sollte wenigstens 3 Liter Wasser täglich trinken und dabei nur einen kleinen Teil durch Saft oder Tee ersetzen. Nur reines Wasser ist zur Ausschwemmung von Schlacken und Giftstoffen geeignet. Sie würden Ihre Küche ja auch nicht mit Gemüsesaft oder gar Milch wischen.
Großartige Helfer sind die Frühjahrskräuter, die uns auch beim inneren Frühjahrsputz tatkräftig unterstützen, wie z.B. Scharbockskraut, Brunnenkresse, Bärlauch, die ersten, zarten Löwenzahnblätter, Brennessel- und Birkenblätter, Veilchenblüten und –blätter und viele andere Kräuter auch.
Die Brunnenkresse zum Beispiel: sowie die Erde frostfrei ist, beginnt sie zu wachsen und schmeckt mit ihrer aromatisch-frischen Schärfe am besten auf Butterbrot oder im Salat. Sie kräftigt uns nach einem langen Winter und bringt Kalium, Eisen, Phosphor, Calcium, Jod, Bitterstoffe und die Vitamine A, C und D. Dadurch verbessert und aktiviert sie unseren Stoffwechsel, wirkt appetitanregend, harntreibend, entschlackend und blutreinigend. Sie hilft insbesondere bei Rheuma, Diabetes mellitus und anderen Gelenksbeschwerden. Außerdem ist sie ein beliebter Bestandteil von Frühjahrskuren.
Birkenblätter regen die Wasserausscheidung über die Harnwege an, ohne dabei die Nieren zu reizen. Deshalb können Birkenblätter der Entstehung von Harngries oder Harnsteinen vorbeugen. Auch bei Rheuma, Gicht und anderen Stoffwechselerkrankungen, aber auch Entzündungen der Harnwege macht man sich ihre durchspülende, reinigende und belebende Wirkung zunutze. Äußerlich wendet man die Birkenblätter als Haut- oder Haartonikum bei sehr lichtem Haar an. Aber auch im Salat kann man Birkenblätter genießen. Darüberhinaus erfreut das zarte, frische Birkengrün auch unser Herz, z.B. als Osterzweige in der Vase.
Den Löwenzahn kennt sicher jeder – zumindest als Pusteblume sollte er uns in Erinnerung geblieben sein. Seine fröhlichen gelben Blüten verschönern im April und Mai jede Wiese. Kenner der Signaturenlehre erkennen darin eine günstige Wirkung auf Leber und Galle – und tatsächlich seine Heilwirkung erstreckt sich vor allem auf die Aktivierung der Leber, aber auch der Nieren. Untersuchungen haben gezeigt, dass durch jährlich zweimalige Löwenzahnkuren die Neubildung von Gallensteinen gehemmt wird. Löwenzahn steigert die Durchblutung des Bindegewebes und weil er dort auch die Entschlackung und Ausscheidung von Giftstoffen fördert, ist er oft Bestandteil der Frühjahrskur. Besonders günstig wirkt sich das bei Rheumakranken aus.
Eine weitere Abwechslung in unserem Frühlingssalat sind die jungen Blätter des Hirtentäschels, die denen des Löwenzahns sehr ähnlich sind. Sie wachsen in einer Rosette, die dem Boden dicht anliegt. Das Hirtentäschel wirkt blutstillend und ist deshalb vor allem in der Frauenheilkunde wichtig, aber es kann noch mehr. Als Bestandteil von Kuren wirkt es blutreinigend, abführend und versorgt uns mit Vitamin C. Es reguliert aber auch die Herztätigkeit und hat eine günstige Wirkung auf den Blutdruck, egal ob er zu hoch oder zu niedrig ist. Eine Tinktur, die man aus frischem Hirtentäschelkraut zubereitet, hilft bei Bindegewebsschwäche, Darm- und Gebärmuttervorfall. Die Heilwirkung wird dabei durch die innerliche Anwendung von Frauenmanteltee unterstützt.
Die Schafgarbe ist als Bitterkraut vor allem eine Pflanze für den Verdauungstrakt und zur Anregung des Appetits. Blähungen, Magenkrämpfe, Entzündungen des Magen-Darm-Traktes werden durch die Schafgarbe gebessert und auch Kreislaufstörungen verschwinden nach ihrer Anwendung. Sie wirkt aber auch entzündungshemmend, blutstillend, desinfizierend und hat einen günstigen Einfluss auf den weiblichen Unterleib, besonders in der Zeit hormoneller Umstellungen. Sie regt die Blutbildung an und in der Volksmedizin gibt es kaum ein Leiden, auf das die Schafgarbe nicht einen günstigen Einfluss hätte. Schließlich bereichern ihre frischen Triebe und Blätter unseren Salat im Frühling.
Diese und andere Kräuter reinigen unseren Körper von den Schlacken des Winters und beseitigen die Frühjahrsmüdigkeit, indem sie uns mit Vitaminen, Mineralien und gespeicherter Sonnenenergie, also mit purer Lebenskraft versorgen. Sie regen somit unseren Stoffwechsel wieder an und vertreiben die Winterdepression. Wenn wir schon keine Möglichkeit haben, eine Frühjahrsfastenkur zu absolvieren und vom Aschermittwoch bis zum Ostersonntag durchzuhalten, sollten wir wenigstens versuchen, nach dem Winter soviel wie möglich frisches Grün aus Kräutern und Pflanzen aufzunehmen. Damit füllen wir unsere Vitaminspeicher wieder auf, regen unsere Ausscheidungsorgane an zum Frühjahrsputz und stimmen uns auf die erwachende Vegetation und den kommenden Sommer ein. Frische Kräuter trainieren unsere Abwehrkräfte, stärken unser Immunsystem, reinigen Blut und Körpersäfte von den Winterschlacken und den grauen Gedanken des Winters.
Belebend und elektrisierend wirkt allein schon der Gang in die Natur und das sich Bücken, um die Frühlingskräuter zu sammeln. Sie werden staunen, was sie da alles wahrnehmen: wie die Vögel schon wieder laut und optimistisch zwitschern und eifrig dem Brutgeschäft entgegengehen. Sie haben keine Zeit für trübe und graue Gedanken, sondern sind schon wieder mit der Zukunft beschäftigt….
Wer gesundheits- oder altersbedingt nicht mehr zum Kräutersammeln in die Natur gehen kann und auch niemanden hat, der ihm ein paar Pflanzen mitbringen kann, sollte unbedingt einige Sprossen auf der Fensterbank ziehen, um sich mit frischen Vitaminen und Mineralien zu versorgen. Keimlinge und Sprossen können, auf dem Butterbrot oder im Salat gegessen, eine sehr leckere und gesunde Kost sein und es macht Spaß, sie selbst zu ziehen.
Ich wünsche Ihnen, dass Sie das Frühjahr in vollen Zügen genießen können!
Literaturnachweise:
Wikipedia: Fasten, Hirtentäschel
Apotheker M. Pahlow, „Das große Buch der Heilpflanzen“, ISBN-Nr.: 3-8289-1839-5
Maria Treben, „Gesundheit aus der Apotheke Gottes“, ISBN-Nr.: 3-85068-090-8