Die Homöopathie

ist eine Heilmethode, die auf die Selbstheilungskräfte des Körpers - über die wir alle verfügen! - aufbaut und diese sanft stimuliert.

Durch die homöopathische Mittelgabe wird der Körper angeregt, Selbstheilungsprozesse zu aktivieren - in dem Rhythmus, in dem es für ihn selbst am besten ist. Denn schließlich ist jeder Mensch anders und hat seine eigenen Prioritäten, Bedingungen und auch seine eigene Geschichte und seine natürlichen Grenzen. Dabei schwingt der ganze
Organismus des Menschen im Rhythmus des homöopathischen Medikaments: Körper, Seele und Geist erfahren Heilung oder Linderung- je nachdem, wie stark die Lebenskraft dieses Menschen ist.

So kann es sein, dass dasselbe Medikament bei einem Menschen sowohl Angstzustände, als auch Gelenkbeschwerden, Schlafstörungen, Übergewicht oder Depressionen heilt. Mitunter kann eine einzige Mittelgabe ein jahrelang bestehendes Problem auflösen. Allerdings ist das eher die Ausnahme. Meist sind einige - manchmal verschiedene - Mittel über mehrere Monate, manchmal sogar Jahre, erforderlich.

Die homöopatische Heilung geschieht sanft und meist dauerhaft nach der sehr oft auftretenden Erstverschlimmerung. Mit der Erstverschlimmerung bezeichnet der Homöopath Reaktionen des Körpers auf die Mittelgabe, die z.B. als Schnupfen, Durchfall, Müdigkeit oder Hautausschlag auftreten können. Meist wiederholt sich die Symptomatik, die in der Krankengeschichte schon einmal aufgetreten war. Eine solche wieder auftretende "alte Geschichte" bedeutet keine Verschlimmerung im eigentlichen Sinne, sondern, dass durch die homöopathische Mittelgabe eine unterdrückte Erkrankung des Körpers wieder ins akute Stadium geholt wird und sich nun der Körper aus eigener Kraft heilt - ohne Unterdrückung der Symptome.

In der Homöopathie sprechen wir von Unterdrückung, wenn ein Symptom, z.B. die entzündete Nasenschleimhaut beim Schnupfen "weggemacht" wird, ohne dass die Ursache behandelt worden ist. Im Falle der Schnupfennase wäre eine mögliche Ursache die Ansammlung von toxischen Stoffen im Körper, die beim auftretenden Schnupfen quasi verbrannt werden. Wird nun die Verbrennung dieser Gifte durch abschwellende Nasentropfen unterdrückt, so werden diese Giftstoffe natürlich im Körper verbleiben und bald an anderer Stelle Symptome hervorrufen, wie z.B. Nasennebenhöhlenentzündungen, chronische Kopfschmwerzen, Bronchitiden usw.

Es liegt also klar auf der Hand, dass es einfacher ist, den Körper bei der Selbstheilung des Schnupfens zu unterstützen, als sich nach der Unterdrückung des Schnupfens mit chronischem Kopfschmerz oder sich ständig wiederholenden Erkältungen herumschleppen zu müssen.

In diesem Sinne freuen wir uns über die Erstverschlimmerung nach einer Mittelgabe, weil sie anzeigt, dass der Körper in Resonanz zum Mittel gegangen ist und nun aktiv in den Selbstheilungsprozess eintritt. Diese Erstreaktion klingt in der Regel nach einigen Tagen ab. Selten verläuft sie so dramatisch, dass es notwendig ist, mit einer weiteren Mittelgabe einzugreifen.

Für weitere Fragen und Informationen stehe ich Ihnen gern zur Verfügung.

 

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