Liebe PatientInnen! Liebe Freunde der Homöopathie!
Nun ist schon wieder ein ganzes Jahr vergangen und es scheint, die Zeit vergeht wie im Fluge. Das Jahr 2010 hat uns eine Menge Veränderungen gebracht und zwar auch durchaus positive Veränderungen. Die wichtigste Veränderung für mich persönlich ist sicher der Umzug meiner Praxis an die neue Adresse auf der Elisenstraße 9.
Natürlich war das mit viel zusätzlicher Arbeit verbunden und ich habe einige Wochen und sogar Monate sozusagen Doppelschichten absolviert, indem ich neben der regulären Behandlung und Betreuung meiner Patienten und dem Unterrichten an der Paracelsus Schule in Chemnitz, also quasi nach Feierabend noch mit der Einrichtung der neuen Praxis beschäftigt war.

Deshalb war ich auch sehr froh, dass sich viele gute Freunde und Kollegen gefunden haben, um an der einen oder anderen Stelle mitzuhelfen, sei es beim Malern, Möbelaufbauen, Einrichten oder anderen kleinen und größeren Verrichtungen, die mir sonst wahrscheinlich gewaltig über den Kopf gewachsen wären….
Allen Beteiligten (Inka, Mario, Grit, Shanti, Eva, Anke, Jupp, Katrin, Antje vom BISA-Office, Eckehard) möchte ich an dieser Stelle ein großes „Dankeschön!“ zurufen. Ihr habt mir damit unglaublich geholfen und ich wüsste nicht, wie ich es ohne Euch geschafft hätte. Es bedeutet mir sehr viel, in Euch so gute Freunde zu haben und ich werde das nie vergessen. Gleichzeitig kann ich Euch versichern, dass ich nicht so bald wieder umziehen werde!....
Ein weiterer wichtiger Höhepunkt war für mich der „Tag der offenen Tür“ am 27.11.2010 mit gleichzeitiger Neueinweihung meiner Praxis für Klassische Homöopathie. Viele liebe Freunde, Patienten, Kollegen, Paracelsus-Schüler und andere an der Homöopathie interessierte Menschen waren da und haben sich mit Kuchen, Plätzchen und Tee weihnachtlich bewirten lassen. Viele von Ihnen haben Blumen oder kleine Geschenke zum Umzug mitgebracht, die mich sehr erfreut haben. Allen sei an dieser Stelle recht herzlich gedankt für die sehr liebevollen Präsente!
Beeindruckend rege war auch die Teilnahme am großen Gesundheitsquiz. An dieser Stelle möchte ich gern auf die Fragen und die richtigen Antworten eingehen.

Die erste Frage lautete: „Wieviel Schlaf ist für einen Erwachsenen optimal?“. Es gab drei Möglichkeiten zur Auswahl: 6-7 Stunden (Antwort A) sind für einen Erwachsenen, der berufstätig ist, eher zu wenig und 13-14 Stunden (Antwort B) sind definitiv zu viel. Danach ist man meist noch müder und völlig erschlagen. Es ist natürlich etwas anderes, wenn man krank ist oder war oder bestimmte Leistungen erbringen musste, wie zum Beispiel eine lange Autofahrt oder einen Nachtdienst. Auch ist von Albert Einstein bekannt, dass er mit sehr wenig Schlaf auskam – was aber nichts daran ändert, dass die meisten Erwachsenen 8-9 Stunden Schlaf täglich benötigen. Damit war Antwort C richtig.
In der zweiten Frage ging es ums Essen: “Wie oft sollte ein Erwachsener essen?“ Auf keinen Fall nach der Uhr, nach dem Motto „Jetzt ist es um zwölf, jetzt wird Mittag gegessen!“. Die beste Zeit zum Essen teilt uns unser Körper mit: wenn er Hunger hat (Antwort B). Essen wir alle 2-3 Stunden (Antwort A), kann es passieren, dass unsere Verdauungsorgane noch gar nicht mit der Verdauung der vorherigen Mahlzeit fertig sind. Dann würde durch die erneute Nahrungsaufnahme der (alte) Mageninhalt in seiner Zusammensetzung stark verändert und das Verdauungsgeschehen damit gestört werden. Wir würden unserem Organismus damit unnötige Mehrarbeit abverlangen und uns selbst für lange Zeit der Energie berauben.

Nun werden Sie einwenden, dass man doch immer hört, fünf kleine Mahlzeiten seien besser als drei Große. Das ist zwar richtig, aber eben mit der Einschränkung dass, wenn die eine Mahlzeit noch nicht verdaut ist, auch noch keine weitere Nahrungsaufnahme nötig ist. Wir müssen also nicht alles daran setzen, es unbedingt auf fünf Mahlzeiten pro Tag zu bringen. Besser wäre es, auf die Signale des Körpers zu achten und erst beim Aufkommen von Hunger wieder zu essen. Wenn man eine langsame Verdauung hat, so kann das auch erst wieder am Abend sein, so dass auch die Antwort C, also zweimal täglich, in diesem Zusammenhang richtig gewesen wäre.
Bei dieser Gelegenheit möchte ich darauf hinweisen, dass Kinder dafür oftmals noch den besten Instinkt haben. Sie wissen, wann sie Hunger haben und dann verlangen sie zu essen. Haben sie keinen Hunger oder sind sie z.B. krank, so mögen sie auch nichts essen. Man sollte sie dann auch nicht zwingen. Wenn ein Kind krank ist und nicht essen mag, so benötigt der Körper seine Energie für die Heilung, zum Beispiel zur Erzeugung eines Fiebers, das die Abwehr unterstützt. Es wird von selbst wieder nach Nahrung verlangen, wenn es auf dem Weg der Besserung ist. Allerdings sollte es ausreichend trinken.

Damit sind wir bei der dritten Frage: „Wieviel Flüssigkeit sollte man pro Tag zu sich nehmen?“. Das sollte nun wirklich jeder wissen. Mindestens zwei Liter (Antwort A) war die richtige Antwort. Antwort B, höchstens ein Liter, gilt für chronisch Nierenkranke oder Patienten mit extremem Bluthochdruck. Und „ist egal“ (Antwort C) sollte keiner glauben.
Die richtigen Antworten noch einmal in der Übersicht:
1. C
2. B (oder C)
3. A
Die Gewinner sind am 27.11.2010 gegen 16.00 Uhr durch Auslosen ermittelt worden und bis zum heutigen Tag auch alle benachrichtigt worden. Es sind unter anderem Heil- und Gewürzpflanzen, wie Petersilie, Basilikum, Aloe, Zitronenverbene und eine Andenbeere oder auch Physalis verlost worden. Dabei war die Richtigkeit der Antworten für die Auslosung nicht entscheidend.

Insgesamt war dieser „Tag der offenen Tür“ ein sehr schönes Ereignis und wurde mit viel Interesse aufgenommen, wie auch der Vortrag über die „Möglichkeiten der Homöopathie“.

Doch auch im neuen Jahr wird es weitere Veränderungen geben und ich freue mich jetzt schon darauf. So werden ab Januar unter der neuen Überschrift „Meine Praxis“ auch Fotos zu sehen sein, die einen kleinen Einblick in die Praxisräume erlauben und unter der Überschrift „Informatives“ werden im neuen Jahr auch Gastautoren Beiträge zu interessanten Themen veröffentlichen.
Ebenfalls wird es wieder einen Hausapothekenkurs geben: am 21.5.2011, von 10-16 Uhr, werde ich unter dem Motto „Kleine Mittel für alle Fälle“ einige Mittel aus der oder für die Hausapotheke vorstellen. Der Teilnahmebeitrag beträgt pro Person 55 Euro, inklusive Skripten- und Textmaterial. Bei Voranmeldung bis zum 7.5.2011 reduziert sich der Beitrag auf 45 Euro.
Nun möchte ich ihnen für die kommenden Feiertage noch Alles Gute und viel Freude wünschen, sowie ein vor allem gesundes und glückliches Neues Jahr! Bleiben Sie Ihren guten Vorsätzen treu und kommen Sie unbeschadet und fröhlich über die Feiertage!
Ihre Heilpraktikerin
Dagmar Geue